Zu Tisch beim Goldenen Reiter – 5. Gastmahl der Weltoffenheit in Dresden

Bild: Gastmahl 2019 auf dem Altmarkt (Foto: Anja Schneider)

Das „Gastmahl für alle“ tafelt diesmal auf der Neustädter Elbseite. Am 13. September 2021, ab 16 Uhr bitten die Initiatoren von „Dresden is(s)t bunt. Ein Gastmahl für alle“ die Stadtgesellschaft auf der Hauptstraße an 160 Tische. Eine knapp 300 Meter lange Tafel, zwischen dem „Goldenen Reiter“ und Dreikönigskirche, wird für ein paar Stunden zum quirligen Picknick-Platz.

Das traditionelle Fest wird von der Cellex Stiftung organisiert, unterstützt vom CSD Dresden e.V., der AWO Sachsen und dem Verein Dresden – Place to be! e.V. Mehr als 60 Kulturpartner*innen tragen zum Gelingen dieses bunten, multikulturellen und grenzenlosen Volksfestes bei. Knapp 50 Firmen und Vereine sowie das Amt für Kultur- und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden unterstützen und fördern die Veranstaltung. So können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und ihre Gäste kostenfrei am Gastmahl für alle teilnehmen. Traditionell beteiligen sich auch Kulturinstitutionen wie z. B. die Staatlichen Kunstsammlungen, die Semperoper Dresden und Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, die freie Szene sowie Wissenschaftseinrichtungen, der Ausländerbeauftragte des Freistaates Sachsen und der Integrations- und Ausländerbeirat der Landeshauptstadt Dresden an dem multikulturellen Dialog bei Speis‘ und Trank.

„Alle an einen Tisch bringen – eine beliebte Aussage, wenn es darum geht, unterschiedliche Ansichten, Meinungen und Ideen zu verbinden. Die Idee des Gastmahls entspricht diesem Ansatz und geht noch weiter. Bei ‚Dresden isst bunt‘ wollen wir gemeinsam die Vielfalt unserer Stadt zeigen und miteinander auf öffentlichen Plätzen in den Dialog treten. Die unterschiedlichsten Menschen mit ihren unterschiedlichsten Speisen regen zum Austausch an. Auch die Landeshauptstadt Dresden mit ihren Ämtern und Einrichtungen wird am 13. September wieder beim Gastmahl dabei sein. Denn wo lässt es sich besser miteinander kommunizieren als gemeinsam an einer langen Tafel, bei leckeren Speisen und in gastfreundschaftlicher Atmosphäre“, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

Seit 2015 ist „Dresden is(s)t bunt“ ein Bekenntnis zu Vielfalt, Offenheit und Dialog. „Es ist über Dresden hinaus ein Modell, wie eine Stadtgesellschaft zusammen und ins Gespräch kommt“, sagt Mitinitiator Gerhard Ehninger von der Cellex Stiftung. Das einfache Prinzip: „Mitmachen“: Menschen jeglicher Herkunft können ihre Lieblingsspeisen mitbringen und teilen, neue Freunde kennenlernen und mit anderen ins Gespräch kommen. „‚Dresden isst bunt‘ steht für eine starke Stadt, für Gastfreundschaft und Freude statt Misstöne, für Toleranz und Weltoffenheit statt Menschenverachtung und Hass, für Demokratie statt Autokratie.“

Aber auch diese Art zu feiern ist weiterhin abhängig von der Entwicklung des Infektionsgeschehens. Wer will, kann das an Ort und Stelle nachholen. Das mobile Impf-Team des DRK-Impfzentrums steht am „Goldenen Reiter“ bereit. Ohne Anmeldung und Termin kann dort jeder die Corona-Schutzimpfung erhalten.

Ein vielseitiges Programm

Den Auftakt macht der Kinderchor der Semperoper Dresden um 16 Uhr, ab 17 Uhr spielt die Band Mambo Manifesto am Reiterstandbild und auch rund um die Tafel gibt es Tanz, Theaterspiel, Gesang sowie wie ein vielfältiges „Mitmach-Programm“. An den Tischen der Landeshauptstadt Dresden können die Gäste des Festes nicht nur den Oberbürgermeister, sondern auch die Beigeordneten der Stadt treffen und sich über das „Lokale Handlungsprogramm für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden“ und die „Zukunftsstadt Dresden“ informieren.

Der CSD Dresden e.V. organisiert einen Regenbogenstern am Goldenen Reiter, an den er befreundete Vereine und Initiativen einlädt.

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