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Open Future Lab – Ein Raum für Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft & Politik

Status

aktiv

Das Projekt in einem Satz

Co-Working-Space, an dem Innovationen präsentiert und weiterentwickelt werden

Projektidee

Die Idee hinter dem Open Future Lab ist die Schaffung eines offenen Arbeits- und Innovationshubs als grenzüberschreitendes Experimentierumfeld an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft, Kreativwirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Hier können neue Ideen in interdisziplinären Projektteams realisiert und wiss. Anwendung an der Realität geprüft werden, Diskurse rund um die Themen Innovation und Tradition, Nachhaltigkeit, lokale Identitäten, Generationenwandel u.v.m. entstehen.

Sechs aufeinander abgestimmte und miteinander verwobene Raumformate sind Kernbestandteil des Open Future Labs:

1. Science Studios: transdisziplinäre Forschung,
2. Industry Connector: Verbindung aus KMU, Startups und angewandter Forschung,
3. Living Labs: Tests und Untersuchungen in Realumgebungen,
4. Exploration Hub: digitales und physisches Prototyping,
5. Avantgard Space: künstlerisch-kritische Auseinandersetzung
6. Future Gallery: sicht- und begreifbar machen neuester Technologien

Ein offenes Auditorium bündelt die Formate zum öffentlichen Diskurs von Potentialen und Risiken.

Dem Projekt als räumlicher Anker dient die leerstehende ehemalige Kantine auf dem Robotron-Areal im Zentrum der Dresdner Innenstadt. Als öffentlicher Raum, niedrigschwellig zugänglich für die Stadtgesellschaft bietet es kulturgeschichtlich, infrastrukturell und architektonisch (etwa 5.000 qm Fläche) beste Voraussetzungen für einen offenen Cross-Cluster-Hub und das Erproben von geeigneten Formaten in Zwischen- und Endnutzungsmodellen.

Projektziel

Mit der Schaffung des Open Future Labs soll ein offener Ort des branchenübergreifenden Austauschs entstehen. Durch die intensive Teilhabe der Gesellschaft an Wissenschaft und Wirtschaft (und umgekehrt) soll nachhaltig ein ergebnisoffener Dialog ermöglicht werden, der auch die Entwicklung, Akzeptanz und Etablierung neuartiger Wertschöpfungs-, Service-, Arbeits- und Kooperationsmodelle, wie sie im Open Future Lab entstehen, unterstützt.

Ein cross-cluster Ort wie das Open Future Lab soll Akteuren aus Klein-/Mittelstand, Start-Ups, etablierten Unternehmen, Verwaltung und Zivilgesellschaft außerdem ermöglichen, Angebote und Anforderungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung in einem wachsenden Netzwerk gemeinsam zu verzahnen und proaktiv zu gestalten.
In der Art eines des offenen Zukunftslabors ergänzt das Open Future Lab bestehende Raumformate und -initiativen (z.B. Kraftwerk Mitte, Impact Hub, SLUB Makerspace), wie sie auch in Dresden vorherrschen, sinnvoll und potenziert langjährig erprobte Konzepte.

In der Raumkonzeption und Entwicklung von Transferformaten des OFLs werden bereits bestehende, positive Entwicklungen aufgegriffen: interdisziplinäre Arbeitsmodelle (Co-Working, Co-Creation Spaces), Elemente aus Acceleratoren- und Inkubatorprogrammen (Business Model Generation, Prototyping) und Hubs (wie Smart Systems Hubs, Co-Creation Hubs), um ein Netzwerk und eine interdisziplinäre Förderstruktur für Unternehmen zu etablieren. Modell steht außerdem die Konzeption von sog. Open Laps, die hier aus ihrem vornehmlich wissenschaftlichen-öffentlichen Rahmen gelöst werden und einer Öffnung hin zu Wirtschaft und Verwaltung erhalten.