« Alle Projekte

Dresdner Stadtteilfonds

Status

aktiv

Projektidee

Wir wollen in ausgewählten Dresdner Stadtteilen Stadtteilfonds zur Kleinprojekteförderung aufbauen und erproben, um das Engagement von BewohnerInnen und Einrichtungen auf Stadtteilebene zu fördern, eine Vielzahl nachhaltiger Projekte zu ermöglichen und gleichzeitig die Zusammenarbeit und Selbstorganisation im Stadtteil zu stärken. Das Besondere: Über die Verwendung der Mittel sollen die BewohnerInnen und Einrichtungen im Stadtteil selbst entscheiden können.

Aufgrund der begrenzten Ressourcen wollen wir das BMBF-Reallabor zunächst auf ausgewählte Stadtteile mit vorhandenen Trägerstrukturen konzentrieren: Gruna, Johannstadt und Pieschen.

Projektziel

  1. Aus BMBF-Mitteln fließen für ein zweijähriges Pilotprojekt in den Pilotstadtteilen 50 Cent pro Einwohner in den Aufbau der Stadtteilfonds. Mit den eingesetzten öffentlichen Mitteln  sollen weitere private Mittel (z.B. Eigenbeiträge der Antragsteller, Spenden von Unternehmen) mobilisiert werden.
  2. Stadtteilvereine übernehmen als Projektträger die Verwaltung der Fonds in den Modellstadtteilen. Sie tragen durch Information und Beratung der BewohnerInnen und Einrichtungen dazu bei, möglichst nachhaltige und wirksame Projekte zu entwickeln.
  3. Die Stadtteilvereine richten in jedem Modellstadtteil einen Stadtteilbeirat ein, der 4 x jährlich über die Verwendung der Mittel entscheidet. Die Beiräte setzen sich aus Vertretern unterschiedlicher Bewohnergruppen (z.B. jung und alt, mit und ohne Migrationshintergrund, etc.), Gewerbetreibenden und Einrichtungen im Stadtteil zusammen.
  4. Die Vereine sorgen auch für eine transparente Abrechnung der Fonds gegenüber Geldgebern & Öffentlichkeit.
  5. Eine unabhängige Projektbegleitung evaluiert die Wirksamkeit des Instruments unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen.

Im Ergebnis erhalten wir:

  • Vielfältige lokal getragene und nachhaltige Kleinprojekte in den Stadtteilen
  • Eine neue Form der Eigenverantwortung und Zusammenarbeit auf Stadtteilebene und damit auf der Ebene, mit der sich die BewohnerInnen am meisten identifizieren.
  • Gute Argumente für eine Ausweitung des Pilotprojektes auf alle Dresdner Stadtteile