Team

Wer steckt hinter dem Projekt Zukunftsstadt Dresden 2030? Erfahrt mehr über das Team und die Interessen, Erfahrungen sowie Aufgaben der Beteiligten.

Norbert Rost (Projektleitung)

Foto: Andreas Tampe
Foto: Andreas Tampe

Norbert Rost lebt seit 1996 in Dresden und leitet das Zukunftsstadt-Projekt. Er betrachtet die Stadt als sein „Nest“ für sich und seine Kinder und ist deshalb daran interessiert, dieses Nest auch in Zukunft lebenswert zu halten. Die großen globalen, ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen können aus seiner Sicht nur gelöst werden, wenn sie in vielen Dörfern und Städten „von unten“ angegangen werden: Dort, wo der und die Einzelne wirklichen Einfluss hat. Im Zukunftsstadt-Projekt sieht er die Chance, mit wissenschaftlicher Begleitung neue Methoden der Beteiligung zu erproben. Dass Norbert Rost nicht aus der Stadtplanung, sondern aus der Wirtschaftsinformatik kommt, ist für ihn kein Nachteil: Ihn interessiert an Städten wie an Computern ihre hohe Komplexität und dass man sie gestalten kann.

Tätigkeit: Mitarbeiter der Landeshauptstadt Dresden

Katrin Stephan (Workshopdesign & wissenschaftliche Begleitung)

Katrin Stephan studierte ab 2009 an der TU Dresden Kunstgeschichte und Architektur. Schon vor ihrem erfolgreichen Abschluss zur Dipl.-Ing. Architektin im Februar 2017 arbeitete sie als studentische Hilfskraft im Lab für Wissensarchitektur an dem Zukunftsstadt-Wettbewerb der 1. Phase mit. Dabei visualisierte sie Prozessabläufe und wirkte an der Entstehung des Zukunftsbildes mit. In der 2. Phase gestaltete sie die Arbeitsblätter für die ersten beiden Workshops und unterstützt das Team grundlegend bei Fragen der visuellen Wissensvermittlung: Eine nützliche Übersicht der knapp 100 bislang entstandenen Zukunfts-Projekte für Beteiligte und Interessiert zu entwerfen, ist ihre jüngste Idee. Deshalb erstellte sie einen umfassenden Projekt-Katalog, in dem alle Projektideen präsentiert werden.

Katrin Stephan unterstützt das Team außerdem bei der Co-Moderation der einzelnen Workshops, bei der Planung der Zukunftskonferenz beim Dresdner Bürgerforums und bei der Gestaltung des gesamten Beteiligungsprozesses.

Für eine lebenswerte Zukunft in der Stadt arbeitet sie ehrenamtlich im Kulturverein Löbtop e.V. mit. Dort ist sie derzeit federführend bei der Konzeption der Ideenwerkstatt „950 Jahre Löbtau“. Zusätzlich ist sie engagiertes Mitglied im Elternrat in der Kita ihrer Tochter.

Tätigkeit: Wissenschaftliche Begleitung Wissensarchitektur/TU Dresden

Christiane Wagner (Veranstaltungsmanagement und Organisation)

Christiane Wagner ist eine Historikerin mit verbindender Kommunikationsfähigkeit und Marketingberaterin mit strukturierter Zielorientierung. Seit 2004 ist sie als Netzwerkerin und Expertin für Transfer für Unternehmen und Wissenschaft sowie in enger Kooperation mit politischen Vertretern tätig. In der Vergangenheit arbeitete sie im PR-Sektor und an verschiedenen Transferprojekten (z.B. O4B und o4I) an der Fakultät Informatik der TU Dresden. Als Branchenleiterin IKT/Mikroelektronik wirkte sie in der strategischen Projektplanung und -begleitung bei der Wirtschaftsförderung Sachsen mit. Unter c:wert bietet Christiane Wagner eine spezifische Beratungsleistung, Vernetzung und aktive Problemlösungskompetenz im Bereich von Veränderungsprozessen und Digitalisierung, speziell für den Mittelstand und das Handwerk, an.

Bei Zukunftsstadt Dresden 2030 kümmert sie sich um die Netzwerkarbeit und das Verwaltungsmanagement. Ebenso organisiert sie Workshops und die Zukunftskonferenz beim Dresdner Bürgerforum. Sie ist motiviert, bestehende Initiativen in Dresden unter „der Flagge“ einer nachhaltigen, ganzheitlichen Stadt zu vernetzen.

Tätigkeit: Wissenschaftliche Begleitung Wissensarchitektur/TU Dresden

Gregor Scholtyssek (Workshop- und Prozessdesign)

Seit Gregor Scholtyssek 2009 nach Dresden kam, um Soziale Arbeit zu studieren, gestaltet er in verschiedensten Projekten Lernmöglichkeiten für ganzheitlich nachhaltige Entwicklung. Er rief einen Gemeinschaftsgarten, das GartenNetzwerk Dresden, das Netzwerk Dresden im Wandel und die Bürgerinitiative Gesprächsbereit mit ins Leben. Daneben ist er im deutschlandweit aktiven Permakultur Institut engagiert. Er konzentriert sich seit mehreren Jahren auf die Frage, wie gemeinschaftliche Projektgestaltung gelingen und zu Resilienz beitragen kann. Dazu belegte er Weiterbildungen in naturverbundener Friedensarbeit und Konfliktmoderation und studiert Permakultur. Gregor Scholtyssek arbeitet selbstständig als Moderator und Manager für Nachhaltigkeits-Projekte.

Nachdem er mit Norbert Rost die Grundlagen der Herangehensweise für den Dresdner Zukunftsstadts-Prozess ausarbeitete, freut er sich jetzt, die unzähligen Projekte zu sehen, mit denen Dresdner*innen ihre Stadt resilienter sowie enkeltauglicher machen möchten. Ihn reizt es, Strukturen organisieren zu können, um die Umsetzung dieser Projekte zu unterstützen.

Tätigkeit: Freier Mitarbeiter

Sören Rogoll (Digitalisierung und Überführung Blog/Medienpartner, Moderation)

Bevor Sören Rogoll nach Dresden kam, lebte er in verschiedenen deutschen Städten, reiste mit dem Rucksack um die Welt, gründete das Social Business Startup in Berlin und eine Coworking-Initiative. Derzeit arbeitet der Diplomkaufmann der Betriebswirtschaft im Soziokulturellen Zentrum „Putjatinhaus“ im Dresdner Osten als Projektmanager. Zudem berät und begleitet er soziale und kulturelle Unternehmen.

Konzeption und Moderation von Beteiligungsprozessen sowie Mediation bei Teamkonflikten und Kooperationssituationen – diese Fähigkeiten bringt er auch bei Zukunftsstadt Dresden 2030 ein. Ferner kümmert er sich um die Digitalisierung und Aufbereitung von Informationen aus Veranstaltungen.

Weitere Informationen über Sören Rogoll finden sich auf seiner privaten Webseite und im Interview auf Zukunftsstadt-Dresden.de

Tätigkeit: Freier Mitarbeiter

Dr. Markus Egermann (IÖR, Nachhaltigkeitskriterien und wissenschaftliche Begleitung)

Dr. rer pol. Markus Egermann studierte Geographie an der TU Dresden. Er promovierte an der TU Dortmund  (Raumordnung und Planungstheorie) zu Steuerungsprozessen in der Stadt- und Regionalentwicklung. Seit 2008 ist er als Projektleiter am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) tätig. Er forscht zu Transformationsprozessen in Richtung Nachhaltigkeit (’sustainability transitions‘) und Transformationstheorien (‚transition theory‘). Von besonderem Interesse sind Innovationen durch Graswurzelbewegungen (‚grassroots innovations‘), kollektives Handeln von Akteuren (collective action), die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure des Wandels für Transformationsprozesse in der Stadtentwicklung (‚urban transformation‘) sowie räumliche Implikationen einer Postwachstumsgesellschaft.

Dr. Markus Egermann lehrt an der TU Dresden (Internationale Raumentwicklung) und ist Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Sachsen-Sachsen-Anhalt-Thüringen der ARL. Methodische Schwerpunkte liegen im Bereich der qualitativen Sozialforschung, insbesondere bei transdisziplinären und transformativen Ansätzen unter Einbezug von Zivilgesellschaft. Er leitet die wissenschaftliche Begleitung zum Zukunftsstadtprojekt im IÖR.

Tätigkeit: Wissenschaftliche Begleitung IÖR

Franziska Ehnert (IÖR, Nachhaltigkeitskriterien und wissenschaftliche Begleitung)

Franziska Ehnert ist Politikwissenschaftlerin und hat außerdem Volkswirtschaftslehre und Slavistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert. Sie findet es spannend, Prozesse gesellschaftlichen Wandels in Richtung Nachhaltigkeit zu untersuchen. In ihrer bisherigen Forschung tat sie dies für nationale sowie lokale Umwelt- und Klimapolitik und in einer europäisch vergleichenden Perspektive. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit analysierte sie die Rolle von Ideen, Diskursen und Institutionen für die Entstehung nationaler Klimapolitiken (Universität Potsdam).

Am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden beschäftigt sie sich seit 2014 mit Fragen nachhaltiger Stadtentwicklung. Bei der wissenschaftlichen Begleitung des Zukunftsstadtprojektes untersucht sie die Möglichkeiten einer politischen Gestaltung von Wandel in Richtung Nachhaltigkeit. Besonders interessieren sie dabei neue Formen der Bürgerbeteiligung, die die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kommunalpolitik und – verwaltung sowie Wissenschaft befördern sollen.

Tätigkeit: Wissenschaftliche Begleitung IÖR

Sven Wernicke (Redaktion Zukunftsstadt-Dresden.de)

Seit vielen Jahren beschäftigt setzt sich Sven Wernicke mit Trends und Technologien auseinander – vorrangig aus journalistischer Sicht. Beruflich und privat bloggt, tippt und tüftelt er an seinen Webseiten, die sich zum Teil auch mit Nachhaltigkeit und Zukunftsentwicklungen beschäftigen. Als Freiberufler ist er für diverse Unternehmen tätig, wichtig sind ihm kreative Freiheit und Abwechslung. Was er so tagtäglich verzapft? Das kann auf Wernicke.net oder bei Twitter nachgelesen werden.

Hier auf Zukunftsstadt-Dresden.de begleitet er das Projekt #dd2030 redaktionell.

Tätigkeit: Freier Mitarbeiter