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Autofreie Zukunftsstadt – Die Woche des guten Lebens

Status

aktiv

Projektidee

aus unserer Vision:

Im Jahr 2030 ist die Äußere Neustadt ein Ort des gemeinschaftlichen Miteinanders – und des nachhaltigen Lebens. Weil die meisten BewohnerInnnen inzwischen ihren privaten PkW abgeschafft haben, findet das Leben zunehmend auf der Straße statt. Hier erproben die Kinder ungestört ihre Skateboards, während die Erwachsenen sich beim Tischtennis oder Basteln an ihren Fahrrädern näher kommen. Dort, wo früher Autos parkten, stehen jetzt Gemeinsschaftsbeete, Schach-Tische oder Aufladestationen für E-Bikes. Jemand verkauft Kaffee von seinem Lastenrad. Auf den verbreiterten Gehwegen haben nun auch Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen Platz. Menschen begegnen sich vor den Geschäften, bleiben stehen und kommen ins Gespräch. Überall ist etwas los. AnwohnerInnen jeden Alters und jeder Herkunft treffen sich einmal wöchentlich bei der Nachbarschaftstafel. In fast jeder Straße wird dann eine lange Tafel aufgestellt und das Abendbrot auf die Straße verlegt. Jeder bringt etwas mit. Statt nach Abgasen riecht es nach den vor der Haustür angebauten Kräutern, nach Rosmarin und Salbei. Kein Straßenlärm stört die gemeinsamen Gespräche über anstehende Projekte im Quartier. Die Gestaltung ihres Viertels nehmen die Bewohner und Bewohnerinnen mittlerweile selbst in die Hand – insbesondere durch den eigens gebildeten Quartierrat. Dieser entscheidet mit bei wichtigen städtischen Fragen: Wie viel sozialer Wohnungsbau muss sein? Was tun, um das lokale Programmkino zu retten? Soll eine Neustadt-Währung eingeführt werden? Möglich wird diese Entwicklung durch die Projektwoche „die Woche des guten Leben“ im Jahr 2020, in der die Einwohnerinnen und Einwohner zusammen mit Vereinen und Initiativen eine autofreie Woche im Stadtviertel organisierten. Danach war nichts mehr wie bisher…

Projektziel

Das Projekt und Reallabor hat sich verschiedene Ziele auf die Fahne geschrieben. Wir möchten die äußere Neustadt permanent in eine autofreie Zone verwandeln. Dazu planen wir eine Woche des gutene Lebens (unserer Reallabor und nicht wie die BRN), um die AnwohnerInnen langsam auf diesen gewünschten Zustand vorzubreiten. Sollte es zum Reallabor kommen, dann haben wir schon einiges erreicht:

  • keine parkenden Autos im Gebiet
  • AnwohnerInnen setzten sich aktiv und partizipativ mit ihrer Nachbarschaft und dem Stadtraum vor ihrer Nase auseinander
  • weniger Feinstaub, weniger Lärm

Unsere langfristigen Ziele sollen sein:

  • keine parkenden Autos
  • aktive Nachbarschaftsgruppen
  • AnwohnerInnen gestalten ihren Stadtraum selber
  • AnwohnerInnen überdenken ihr alltägliches Handeln und eignen sich eine nachhaltigere Alltagspraxis an (z.B. fahren kein Auto mehr/ lassen das Auto stehen und nehmen das Rad)
  • weniger Feinstaub etc.