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Autofreie Zukunftsstadt – Die Woche des guten Lebens

Status

aktiv

Das Projekt in einem Satz

Bei „Die Woche des guten Lebens“ verzichten die Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils eine Woche komplett auf Autos und gestalten die frei werdenden Plätze mit ihren eigenen Ideen.

Projektidee

Die Äußere Neustadt Dresdens eine Woche lang für den motorisierten Individualverkehr sperren? Eine ambitionierte Idee! Doch nur so kann „Die Woche des guten Lebens“ stattfinden, in der die Anwohner und Anwohnerinnen die freiwerdenden (Park-)Plätze für sieben Tage selbst gestalten. Nach ihren Vorstellungen sollen die Straßen genutzt werden – nicht in erster Linie für Kommerzielles, sondern beispielsweise für Fußballtore für Kinder, für Stühle und Tische und all das, was die Lebensqualität zumindest in dieser kurzen Zeit erhöhen könnte.

Projektziel

Ein Stadtteil ohne Autos. Das ist das große Ziel von „Die Woche des guten Lebens“. Bis dieses erreicht ist, soll eine Woche genügen, um Menschen zu verdeutlichen, wie der Alltag ohne Fahrzeug im eigenen Umfeld aussehen könnte. Dazu gehört, gemeinsam Ideen zu entwickeln und herauszufinden, was sich die Bewohnerinnen und Bewohner überhaupt wünschen. Veranstaltungen, Aktivitäten mit der Nachbarschaft und neue Arten der Freizeitgestaltung sollen die leeren Parkflächen mit Leben füllen.

Wie gestaltet sich die Mobilität der Zukunft in einem Stadtraum ohne Autos? „Die Woche des guten Lebens“ möchte Menschen für diese Zukunftsperspektive begeistern und den Wunsch steigern, in einem autofreien Stadtteil leben zu wollen.  Schließlich werden neue Freiräume und damit Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten geschaffen. Das fördert auch den Umgang miteinander.

Verortung:

Quartier, Stadtweit

Federführender Verwaltungsbereich:

Geschäftsbereich 6: Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften

Federführende wissenschaftliche Begleitung:

TU-Dresden, Professur für Verkehrspsychologie, Prof. Dr. Tibor Petzoldt