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„Zur Tonne“

Status

aktiv

Das Projekt in einem Satz

Bei „Zur Tonne“ wird Lebensmittelverschwendung genießbar, denn es sollen aussortierte Lebensmittel vor der Mülltonne bewahrt und mit diesen für jeden Geldbeutel gekocht werden.

Projektidee

Bei Restaurantabende, draußen mit der Fahrradküche, bei Workshops oder als Catering– „Zur Tonne“ möchte an vielen Orten Lebensmitteln, die aussortiert wurden, Leben einkcohen und genießen. Gäste zahlen nur so viel, wie sie können.w

Für Kindergärten, Schulen und alle Menschen planen wir vielseitige Bildungsangebote, bei denen aber immer ausprobiert und gekostet wird, wie Lebensmittelverschwendung vermieden werden kann.

Projektziel

30 Prozent aller genießbaren Lebensmittel landen heutzutage in der Tonne. Eine schockierende Zahl. Die Dunkelziffer ist sicher noch höher denn es gibt auch Studien die die weltweite Verschwendung auf bis zu 40% oder sogar 50 % beziffern.  Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat daher den 2. Mai zum Tag der Lebensmittelverschwendung gekürt. Alle bis dahin produzierten Waren wandern direkt in die Tonne und damit auch jede Menge Ressourcen die sinnlos verbraucht wurden. „Zur Tonne“ hat sich deshalb  als Ziel gesetzt, ein Bewusstsein für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Nahrung, mehr gemeinsam zu genießen und Spaß beim Ausprobieren zu fördern. Dazu gehört auch zu verdeutlichen, welche Vorzüge eine saisonale, lokale, klimafreundlicher, soziale Ernährung haben kann und wie man ohne Genussverlust vegane und vegetarische Alternativen in seine Ernährung einbauen kann.

Finanziell schlechter gestellten Menschen sollen einen würdevollen Restaurantbesuch erleben. Hierzu dockt das Projekt an die Dresdner Tafel und die Treberhilfe an, um einerseits im Einzelhandel unverkäufliche Nahrungsmittel zu verarbeiten und andererseits diejenigen zu erreichen, die sich über die frisch gekochten Menüs freuen. Gute, ausgewogene, schmackhafte Speisen, die satt und zufrieden machen. Denn Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Genuss. „Zur Tonne“ will alle Bürgerinnen und Bürger ansprechen und diese zusammenbringen: Über die Gerichte, die man gemeinsam zu sich nimmt.

Perspektivisch wird „Zur Tonne“ eine feste Anlaufstelle für Interessierte, Engagierte und Hungrige. In dem Restaurant sollen Workshops und Kurse, die sich unter anderem mit einer nachhaltigen Lebensweise auseinandersetzen, angeboten werden.

Mitarbeit

Wer Lust am Kochen, Organisieren, Planen, Abwaschen und Tischdecken hat kann sich gern bei uns melden.

Wir freuen und immer über ehrenamtliche Unterstützung.

Rolle im Gesamtprojekt

Erfahrbarmachen eines würdevollen Restaurant-besuchs“: Auch dieses Projekt berührt die Frage der Ernährung der Stadt: 30% aller genießbarer Lebensmittel werden heute weggeworfen. Wie läßt sich dieses Potenzial gemeinsam mit der Dresdner Tafel und der Treberhilfe zugunsten finanziell schlechter gestellter Menschen heben und so soziale und ökologische Nachhaltigkeit verbinden?

Verortung:

Quartier

Federführender Verwaltungsbereich:

Geschäftsbereich 5: Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen

Federführende wissenschaftliche Begleitung:

IÖR, Forschungsfokus: "Essbare Städte", Dr. Martina Artmann

Kontakt:

Info <hallo@zur-tonne.de>