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„Zur Tonne“ Containerrestaurant

Status

aktiv

Das Projekt in einem Satz

Bei „Zur Tonne“ wird Lebensmittelverschwendung genießbar, denn es sollen aussortierte Lebensmittel vor der Mülltonne bewahrt und mit diesen für jeden Geldbeutel gekocht werden.

Projektidee

Catering, Foodtruck oder ein für alle offenes Restaurant – „Zur Tonne“ möchte an vielen Orten präsent sein und mit Lebensmitteln, die sonst weggeworfen worden wären, Menüs zubereiten. Gäste zahlen nur so viel, wie sie können oder wollen.

Für Kindergärten und Schulen plant „Zur Tonne“ vielseitige Bildungsangebote, bei denen der Nachwuchs ausprobiert und erfährt, wie Lebensmittelverschwendung vermieden werden kann.

Projektziel

30 Prozent aller genießbaren Lebensmittel landen heutzutage in der Tonne. Eine schockierende Zahl. Die Waren werden also sinnlos produziert und damit auch Ressourcen verbraucht. „Zur Tonne“ hat sich das Ziel gesetzt, diese Verschwendung zu senken und ein Bewusstsein für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Nahrung zu schaffen. Dazu gehört auch zu verdeutlichen, welche Vorzüge eine saisonale, lokale und vegetarische Ernährung haben kann.

Finanziell schlechter gestellten Menschen sollen einen würdevollen Restaurantbesuch erleben. Hierzu dockt das Projekt an die Dresdner Tafel und die Treberhilfe an, um einerseits im Einzelhandel unverkäufliche Nahrungsmittel zu verarbeiten und andererseits diejenigen zu erreichen, die sich über die frisch gekochten Menüs freuen. Gute, ausgewogene, schmackhafte Speisen, die satt und zufrieden machen. Denn Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Genuss. „Zur Tonne“ will alle Bürgerinnen und Bürger ansprechen und diese zusammenbringen: Über die Gerichte, die man gemeinsam zu sich nimmt.

Perspektivisch wird „Zur Tonne“ eine feste Anlaufstelle für Interessierte, Engagierte und Hungrige. In dem Restaurant sollen Workshops und Kurse, die sich unter anderem mit einer nachhaltigen Lebensweise auseinandersetzen, angeboten werden.

Rolle im Gesamtprojekt

Erfahrbarmachen eines würdevollen Restaurant-besuchs“: Auch dieses Projekt berührt die Frage der Ernährung der Stadt: 30% aller genießbarer Lebensmittel werden heute weggeworfen. Wie läßt sich dieses Potenzial gemeinsam mit der Dresdner Tafel und der Treberhilfe zugunsten finanziell schlechter gestellter Menschen heben und so soziale und ökologische Nachhaltigkeit verbinden?

Verortung:

Quartier

Federführender Verwaltungsbereich:

Geschäftsbereich 5: Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen

Federführende wissenschaftliche Begleitung:

IÖR, Forschungsfokus: "Essbare Städte", Dr. Martina Artmann

Kontakt:

Projektteam <zur-tonne@zukunftsstadt-dresden.de>