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Zirkuläres Bauen Dresden

Status

aktiv

Das Projekt in einem Satz

Dresdner*innen entdecken das „klimaneutrale Bauen“ als zukunftsfähige Gestaltung ihrer Lebensräume, indem sie vorhandenes Baumaterial rückgewinnen, erforschen, aufarbeiten und weiterverwenden.

Projektidee

Gemeinsam mit Dresdner*innen schließen wir modellhaft und exemplarisch Materialkreisläufe am Bau. Dafür fangen wir von hinten an – beim Rückbau!

In den Bauabfällen von heute sehen wir das Baumaterial von morgen:

1. Wir bauen vermeintliche Bauabfälle auf Abbruch-Baustellen gemeinschaftlich zurück und bereiten diese auf.

2. Wir stellen die gewonnenen Materialien öffentlichkeitswirksam aus und vermitteln diese weiter.

3. Wir teilen unsere Erkenntnisse mit der breiten Öffentlichkeit.

Damit wollen wir die Bauwende in Dresden voranbringen und dringend notwendige Impulse für eine ressourcen- und energieschonende Baupraxis geben!

Projektziel

Wir wollen die Umwelt- und Lebensqualität verbessern, indem...

  • wir als bürgerschaftliche Akteur*innen die Bauwende in Dresden voranbringen und dringend notwendige Impulse für eine ressourcen- und energieschonende Baupraxis geben
  • wir regionale und globale Rohstofflager sowie Landschaftsräume schonen und effektiv den ökologischen Fußabdruck senken, weil wir auf lokal vorhandene Substanz und die darin gespeicherte "Graue Energie" zurückgreifen.
  • wir die Menge an Bauabfällen reduzieren, die bewusste Wiederverwendung üben und gemeinsam mit allen Beteiligten das grundlegende Verständnis und Handwerkszeug für eine umweltschonende, klimaneutrale Baupraxis in Dresden erarbeiten.

Wir wollen das Gemeinwohl stärken, indem...

  • wir eine Zukunftsperspektive vertreten, in der sich Bauen lokal wie global wieder am Wohlstand aller Menschen und dem Schutz unserer Natur ausrichtet – wir stehen für einen positiven Systemwandel im Bausektor hin zu gemeinwohlorientiertem, solidarischem Handeln in Gemeinschaft.

Wir wollen Demokratisches Gemeinwesen fördern, indem...

  • wir anschauliche, partizipative Veranstaltungsformate nutzen, die der Vermittlung abstrakter politischer und wissenschaftlicher Inhalte dienen, um eigene Handlungsfelder (als Bauherr*in, Planer*in etc.) auszuloten und Ressourcenschutz selbst in die Hand zu nehmen.
  • wir das Gespräch zwischen Forschung, Praxis und Stadtgesellschaft gleichermaßen suchen und um Innovationsbereitschaft bei allen Akteur*innen werben, denn nicht jede*r bringt die gleiche Bereitschaft zu Veränderung mit, der es aus unserer Sicht bedarf.

Wir wollen Innovation stiften, indem...

  • wir zeigen, dass Zirkuläres Bauen auch ökonomisch lukrativ ist - wir motivieren lokale Akteur*innen dazu, progressiv und selbstbestimmt neue Routinen (z.B. Materialinventarisierung) in die Bauabläufe zu integrieren und zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder mitzudenken.
  • wir uns vor Ort gemeinschaftlich und inklusiv dem Zukunftsthema „Kreislaufwirtschaft im Bau“ stellen und alle Baubeteiligte gleichermaßen an diesem Erneuerungsprozess teilhaben lassen, damit alle gleichermaßen davon profitieren können.

Wir wollen breite Beteiligungsmöglichkeiten schaffen, indem...

  • wir unser Projekt an alle adressieren, die sich für die Zukunft des Bauens vor Ort in Dresden interessieren.
  • wir durch das Angebot kostenfreier Workshops, einer Ausstellung mit Podium sowie eines Schaulagers den Zugang zum Thema unter Berücksichtigung verschiedener persönlicher Neigungen und Bedürfnisse, zeitlicher Kapazitäten und sozialer Rahmenbedingungen ermöglichen.

Mitarbeit

Du möchtest gern an einem Rückbau-Workshop teilnehmen? Dann teil uns gern dein Interesse mit unter hallo[a]teamzirkulaeresbauen.de oder informiere Dich zuvor über unser Projekt unter www.teamzirkulaeresbauen.de. Auch auf Instagram sind wir zu finden unter: www.instagram.com/teamzirkulaeresbauen .

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