Zurück oder Zukunft: Zukunftsstadt Dresden 2030 im Deutschen Hygiene-Museum

Am 24. August 2017 erwartet euch im Deutschen Hygiene-Museum Dresden der Auftakt einer spannenden Diskussionsreihe im Rahmen der Zukunftsstadt 2030. Seid dabei!

Die Landeshauptstadt Dresden, das Deutsche Hygiene-Museum Dresden, die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung kooperieren für mehrere Veranstaltungen, die sich damit auseinandersetzen, wie sich Dresden in den kommenden Jahren verändern wird. Und muss. Für die Diskussionsrunden wurden Experten aus verschiedenen Bereichen ins schöne Elbflorenz eingeladen, um einen Blick in die Zukunft wagen. Ihr könnt vorbeischauen.

Cornelius Pollmer, Korrespondent der Süddeutschen Zeitung für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, moderiert die sechs Abende, welche sich jeweils einem Schwerpunkt widmen.

24. August 2017: Wie werden wir miteinander reden?

Am 24. August 2017 um 19 Uhr geht es mit der Dresden-Reihe „Zurück oder Zukunft“ los. Oberbürgermeister Dirk Hilbert trifft auf die Religionspädagogin und Publizistin Lamya Kaddor und den Theologen sowie früheren DDR-Bürgerrechtler Frank Richter. Es wird darüber gesprochen, wie künftig eine Kommunikation zwischen den politischen Lagern stattfinden kann. Im Kern steht die Frage: „Wie können wir in Dresden zu einer neuen Kommunikationskultur gelangen?“.

30. August 2017: Was werden wir wissen, wie werden wir forschen?

Am zweiten Abend beschäftigen sich Prof. em. Dr. Peter Finke (Wissenschaftstheoretiker und Kulturökologe, Uni Bielefeld), Dr. Tino Heim (Soziologe, TU Dresden) und Prof. Dr. Elisabeth Knust (Biologin, MPI Dresden) mit der Frage: „Welches Wissen braucht Dresden in Zukunft?“.

6. September 2017: Wie werden wir wirtschaften?

Nachhaltigkeit und Bedeutung im internationalen Wettbewerb – Dresden als High-Tech-Standort ist die ökonomisch stärkste Stadt Sachsens. Und das soll auch so bleiben. Wie man in Zukunft ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt, darüber diskutieren Prof. Dr. Niko Paech (Volkswirt, Oldenburg/Siegen), Dr. Robert Franke (Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Dresden) und Dr. Dirk Freitag-Stechl (Gesellschafter und Geschäftsführer der CUP-Laboratorien, Radeberg) ab 19 Uhr.

13. September 2017: Wie werden wir wohnen?

Wohnraum in Dresden wird teurer und knapper. Nötig sind neue Ideen, eine bürgernahe Stadtplanung und Lösungen, um mit steigenden Einwohnerzahlen umgehen zu können. Wie werden wir wohnen? Prof. Peter Kulka (Architekt, Dresden), Dr. Kurt Stürzenbecher, (Gemeinderat, Wien) und Dr. Kristin Klaudia Kaufmann (Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen, Dresden) haben sicher konkrete Meinungen dazu – am 13. September 2017 ab 19 Uhr.

20. September 2017: Wird Kultur uns verändern?

Welche Möglichkeiten besitzt Kultur? Welche Rolle spielt sie in einer potentiellen Kulturhauptstadt? Und inwiefern beeinflusst sie die Entwicklung Dresdens? Miriam Tscholl (Leiterin der Bürgerbühne Staatsschauspiel Dresden), Stephan Hoffmann (Leiter Kulturhauptstadtbüro Dresden) und Jürgen Fischer-Pass (Mitinitiator der Ruhr.2010 GmbH, heute im Regionalverband Ruhr Leiter des Ressorts  Kultur und Sport) schauen ab 19 Uhr in die Zukunft. Wenn Dresden vielleicht Kulturhauptstadt 2025 ist.

27. September 2017: Wie werden wir unterwegs sein?

Der Abschluss der Dresden-Reihe „Zurück oder Zukunft“ schaut in den Bereich Mobilität. Neue Perspektiven der Verkehrsentwicklungen werden von Dr. Weert Canzler (Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH; Berlin), Martin Randelhoff (Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, Dortmund) und Raoul Schmidt-Lamontain (Beigeordneter für Bau & Verkehr, Dresden) betrachtet. Wie wir in Zukunft in Dresden unterwegs sein werden? Ab 19 Uhr erhascht ihr einen Einblick.

Der Eintritt ist bei allen Diskussionsrunden frei. Welche werdet ihr besuchen?

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